Hundetransport: Den Vierbeiner sicher von A nach B

Hundetransport: Den Vierbeiner sicher von A nach B bringen

Für Hundehalter kommt früher oder später die Situation, wenn sie ihren Vierbeiner von einem Punkt zum anderen transportieren müssen. Viele Herrchen bedenken dabei nicht, dass dieser auch komfortabel und sicher ablaufen muss. Auf der anderen Seite gibt es einige gesetzliche Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Nachfolgend möchten wir Herrchen darüber unterrichten, wie sie ihren Vierbeiner sicher von einem Ort zum anderen bringen.

Die Liebe zum eigenen Hund ist verständlich. Gerade die kleinen Arten möchte man am liebsten den ganzen Tag im Arm halten. Und so kommen einige Herrchen auf die leichtsinnige Idee, ihren Hund beim Autofahren auf dem Schoß sitzen zu lassen. Acht von zehn Hundehaltern soll das tun. Doch diese blinde Hundeliebe kann im schlimmsten Fall tödlich enden - für Herrchen und Tierchen.

Gesetzliche Vorschriften zum Tiertransport

Derzeit gibt es hierzulande keine Vorschriften, wie Hunde im Pkw transportiert werden müssen. Dennoch gibt es eine Regelung in §23 der StVO, der besagt, dass das Tier den Fahrer nicht behindern darf:

"Wer ein Fahrzeug führt, ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Wer ein Fahrzeug führt, hat zudem dafür zu sorgen, dass das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet".

Der Verstoß gegen den genannten Paragrafen wird Herrchen 35 Euro kosten. Kommt es zur unmittelbaren Gefahr, beträgt das Bußgeld 50 Euro sowie drei Punkte in Flensburg.
Die gesetzlichen Vorschriften sind jedoch uninteressant. Weitaus wichtiger ist es, Herrchen die Gefahr bewusst zu machen, die durch einen ungesicherten Hund entsteht. Hierzu hat der ADAC im Jahr 2008 einen Sicherheitscheck eines ungesicherten Hundes in Bild und Ton festgehalten. Dabei wurde ein zehn Kilogramm schwerer Hund bei einer Vollbremsung von Tempo 40 zu einem 300 Kilogramm schweren Geschoss.



Wie in dem Video zu sehen ist, sind ungesicherte Hunde eine Gefahr für sich selbst und andere Insassen in einem Auto. Glücklicherweise gibt es Maßnahmen, die für die Sicherheit für Mensch und Tier sorgen.

Transportmöglichkeiten für den Hund

Der ADAC hat mehrere Sicherungssysteme für Hunde getestet. Das Ergebnis: Nur hochwertige Produkte können den Vierbeiner und die menschlichen Insassen im Notfall vor Verletzungen schützen. Welche Transportvariante genau zum Einsatz kommt, hängt von dem Charakter des Tieres ab.

Transportbox

Eine Transportbox hat den Vorteil, dass sie in jedem Auto mit großzügigem Koffervolumen verwendet werden kann. Kleine Hunde können unter Umständen auch hinter dem Beifahrersitz platziert werden. In beiden Fällen ist darauf zu achten, dass die Transportbox hochwertig und praktisch ist. Diese Kriterien erfüllen zum Beispiel die Hundetransportboxen von puppyundprince.de, welche über Aluminium-Rohrrahmen verfügen, die für Stabilität sorgen. Weiterhin lassen sich einige der Boxen zusammenfalten und leicht verstauen, wenn sie nicht benötigt werden.

Laut dem ADAC ist die Transportbox die sicherste Transportmöglichkeit für Hunde. Sie sollte allerdings immer entgegen der Fahrtrichtung positioniert werden, um das Tier bei einem eventuellen Aufprall möglichst wenig zu belasten.

Trennnetz/-gitter

Ein Trennnetz beziehungsweise Trenngitter eignet sich für Vans oder Kombis. Das Tier wird durch dieses Produkt vom Herrchen abgetrennt. Trennnetze und -gitter werden häufig direkt von dem Fahrzeughersteller angeboten und können beim Fahrzeugkauf erworben werden. Sie haben den Vorteil, genau zum Auto zu passen und Sicherheit zu bieten. Universalprodukte hingegen sind häufig nicht stabil genug, um im Ernstfall das Tier und die Insassen zu schützen.

Sicherheitsgurt

Im Handel sind auch Hunde-Sicherheitsgurte mit Brustgeschirren erhältlich, mit denen die Tiere auf den Rücksitz des Autos geschnallt werden. Ein solcher Gurt sollte zum Tier passen, möglichst breit und gepolstert sein. Der Mechanismus zur Befestigung muss aus Metall bestehen, um im Notfall nicht auseinanderzubrechen.

Der ADAC empfiehlt Herrchen, beim Kauf eines Hunde-Sicherheitsgurtes auf das TÜV-Siegel, Crashtests sowie die DIN-Norm 75410–2 zu achten.

Eine Frage der Gewohnheit

Der Einsatz einer Transportmöglichkeit im Auto kann für Herrchen am Anfang eine schwierige Angelegenheit sein, denn der Hund muss sich an diese und das Autofahren selbst gewöhnen. Einige Hunde können unter Umständen an einer Reisekrankheit leiden. Die Symptome:

  1. Übelkeit
  2. Schwindelanfälle
  3. Magenprobleme
Diese Symptome können zusätzlich durch Angst und Stress verstärkt werden. Tiere sind nicht in der Lage, ihr Unwohlsein zu äußern, sodass sie im schlimmsten Fall erbrechen.

Herrchen müssen diese Gefahr minimieren, indem sie den Hund mit leerem Magen ans Autofahren gewöhnen. Bis zu zwölf Stunden vor Abfahrt sollte der Vierbeiner nichts essen, empfehlen Hundetrainer. Auch die Sicht nach draußen sollte man verhindern. Die Bewegung der Außenwelt kann ebenfalls zur Übelkeit führen.

Transportmöglichkeiten außerhalb des Autos

Das Auto ist nicht die einzige Möglichkeit, einen Hund zu transportieren. Insbesondere die kleinen Vierbeiner passen problemlos in einen Rucksack oder eine Tragetasche. Herrchen können ihren Mops, der bekanntlich lange Reisen zu Fuß nicht so leicht bewältigt, in einem Hunderucksack transportieren. Ein solcher Rucksack besitzt Lüftungsfenster, Kissen und andere Dinge, damit es dem Tier gut geht und es den Transport unbeschadet übersteht.

Erstellt am: 2015.03.03
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