Der Hundeführerschein

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Seit Juli 2013 müssen alle Hundehalter in einem theoretischen und einem praktischen Teil nachweisen, dass sie mit ihrem Vierbeiner kommunizieren und harmonieren. Die Bundesländer versprechen sich davon, dass es weniger „Spontankäufe“ gibt, die zum Aussetzen oder zur Abgabe im Tierheim führen. Derzeit landen mehr als 80.000 Hunde jährlich im Tierheim.

Icon Überschrift Der theoretische Teil:

Im theoretischen Teil müssen Hundehalter und solche, die es werden wollen 40 Fragen zu folgenden Themengebieten beantworten, bei denen es um das Sozialverhalten, die Kommunikation und die Erziehung geht. Außerdem geht es um Angst, Aggression, sowie Haltung, die Pflege, Rassekenntnisse, Ernährung, Fortpflanzung und rechtliche Grundlagen in der Hundhaltung.

Icon Überschrift Der praktische Teil:

In der praktischen Prüfung werden dem Hund und seinem Halter verschiedene Situationen in städtischem und außerstädtischem Gebiet abgefragt. In diesen muss der Hund immer abruf- und kontrollierbar sein. Generell ist zu sagen, dass die Prüfung von Bundesland zu Bundesland zu verschieden ist und jeder (angehende) Hundehalter sich vorab bei einem Tierarzt in seiner Nähe oder bei seiner Gemeinde informieren sollte.

Die Ausschreibung der Prüfung findet nach dem Empfang der Anmeldung und dem Eingang der Prüfungsgebühr statt. Hierbei werden der Termin und der Ort im Internet veröffentlicht, zum Beispiel auf der Homepage des BHV. Die benötigte Anmeldung kann im Internet heruntergeladen werden. Nach Absprache mit dem Prüfer, kann die Prüfungsgebühr auch am Tag der Prüfung in bar gezahlt werden.

Icon Überschrift Prüfungsvoraussetzungen:

Zur Teilnahme an der Prüfung zum Hundeführerschein, muss die Anmeldung/der Rahmenvertrag vom Prüfer und vom Besitzer unterschrieben vorliegen. Zudem muss der Hund beim Ablegen der Prüfung mindestens 12 Monate alt sein. Der Hund sollte ausreichend geimpft und haftpflichtversichert sein, außerdem muss er durch einen Mikrochip ausgewiesen sein. Zu beachten ist auch, dass ein Hund pro Tag nur eine Prüfung antreten darf. Der Prüfer hat die Befugnis die Eignung eines Hundeführers anzuzweifeln, wenn er glaubt, dass dieser geistig oder körperlich nicht dazu in der Lage ist.

Icon Überschrift Theorie und Praxis

Die theoretische Prüfung findet an einem ruhigen Ort statt und ist nachdem sie bestanden wurde ein Jahr lang gültig. Der praktische Teil kann nur geprüft werden, wenn die Theorie bestanden ist. Die praktische Prüfung ist in 2 Stufen eingeteilt, die erste Stufe findet hierbei ausschließlich an der Leine statt, wobei Stufe 2 auch Aufgaben mit dem freilaufenden Hund abverlangt. Wenn die Prüfung nicht bestanden wird, ist ein Zeitraum von minimal 4 Wochen einzuhalten, bis erneut geprüft wird.

Icon Überschrift Hilfsmittel

Hilfsmittel sind generell erlaubt, hierzu zählen ein festverschnallbares Halsband bzw. eins mit Zugstopp, ein Halti, ein Brustgeschirr ohne Zugwirkung auf die Achseln, eine Leine und eine Hundepfeife. Bild eines spielenden Hundes Behinderte Halter können weitere Hilfsmittel bewilligen lassen und mit diesen die Prüfung ablegen. Zusätzlich darf mit Motivationsobjekten (Clicker, Leckerli, Spielzeug) gearbeitet werden, wenn es sich um eine kritische Situation, nicht aber um die Grundausbildung handelt. Wenn der Hund in mehr als einer Situation nicht leinenführig zeigt, dann ist dies ein Durchfallgrund. Das Anfassen durch eine fremde Person muss mindestens mit einem Maulkorb oder durch Festhalten möglich sein.

Icon Überschrift Vorbereitung

Zur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung bieten wir Ihnen unsere kostenlose "Hundeführerschein-Sammy" App an. Mit diese App haben Sie alle wichtigen Fragen der Prüfung in Ihrer Hosentasche und können sich so überall auf die Prüfung vorbereiten. Auch Prüfer, die den Hundeführerschein abnehmen, werden Ihnen inklusive Telefonnummer aufgelistet. --> zur App

Kosten der Hundeführerschein-Prüfung

Nur Theorie
Pro Person/Prüfling nur Theorie € 15,00 (Prüfer), € 5,00 Prüfungsgebühr (BHV)

Nur Praxis
Pro Team (Mensch/Hund) nur Praxis Stufe I € 60,00 (Prüfer), € 15,00 Prüfungsgebühr (BHV)
Pro Team (Mensch/Hund) nur Praxis Stufe II € 70,00 (Prüfer), € 15,00 Prüfungsgebühr (BHV)

Theorie und Praxis
Pro Team (Mensch/Hund) für Theorie und Praxis Stufe I € 75,00 (Prüfer), € 15,00 Prüfungsgebühr (BHV)
Pro Team (Mensch/Hund) für Theorie und Praxis Stufe II € 85,00 (Prüfer), € 15,00 Prüfungsgebühr (BHV)
(Wird die praktische Prüfung innerhalb eines Jahres wiederholt, fallen die zusätzlichen € 15,00 Prüfungsgebühr weg.)

Erstellt am: 2015.03.10
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