Ausgewogene Ernährung: Hundefutter kurz vorgestell

Eine augewogene Ernährung – Für Hunde das A und O

Da Hunde heutzutage nicht mehr in der Lage sind sich selbst zu ernähren, sind sie auf den Menschen angewiesen. Und auch darauf, dass der Hundebesitzer verantwortungsbewusst genug ist, um auf die richtige Ernährung des Hundes zu achten. Viele Menschen neigen dazu, ihren Hund zu vermenschlichen. Das kann jedoch schnell gefährlich werden, vor allem wenn es um das richtige Futter des Tieres geht.
Denn Hunde haben ganz andere Bedürfnisse als wir Menschen. Hunde brauchen viel Eiweiß, also Fleisch. Schließlich stammen Hunde vom Wolf ab. Aber auch manche Früchte und Gemüsesorten sind für Hunde geeignet. Sie helden dabei den Vitamin- und Mineralienhaushalt konstant zu halten. Geeignete Obst- und Gemüsesorten sind jene, welche wenig Zucker enthalten, also zum Beispiel Karotten, Gurke, Apfel, Zucchini und Kartoffeln. Wobei man bei Kartoffeln vorsichtig sein sollte, denn sie enthalten sehr viel Stärke, also Kohlenhydrate für die der Hundemagen nur in geringen Mengen ausgelegt ist. Dasselbe gilt auch für Nudeln und Reis.

Hundefutter

Verschiedene Futtermöglichkeiten

Dosenfutter.


Dies ist die wohl einfachste Möglichkeit seinen Hund zu ernähren. Zumindest auf den ersten Blick, denn die richtige Auswahl des Hundefutters ist alles andere als einfach. Viele Dosenfuttersorten enthalten zu viele Kohlenhydrate, zu viel Fett und vor allem zu viel Zucker, dafür aber zu wenig Eiweiß in Form von Fleisch. Die Folgen:
Der Hund wird zu dick, muss mehr fressen, um satt zu sein, hat trotzdem wenig Energie und im schlimmsten Fall auch noch Verdauungsprobleme.
Wenn man also Dosenfutter kauft sollte man immer als erstes auf die Zutatenliste gucken. Wenn hier nicht Fleisch oder tierische Nebenerzeugnisse an erster Stelle stehen sollte man das Futter lieber im Laden lassen und ein anderes suchen. Ideal ist ein Fleischgehalt von mindestens 80% und mehr, was leider nur die wenigsten Futtersorten bieten.

Empfehlenswerte Futtersorten sind: Real Nature (hat den höchsten Fleischgehalt), Rinti und Wolfsblut. Sie alle enthalten genügend Rohprotein.

Selbstangefertigtes Futter


Es ist natürlich deutlich aufwendiger Hundefutter selbst anzufertigen. Aber welcher Hundebesitzer will nicht das Beste für seinen vierbeinigen Freund?

Die folgenden Zutaten sind perekt für eine gute Mischung im Hundefutter:

  • Rohes oder leicht gekochtes Fleisch von Rind, Huhn, Pute, Pferd, Lamm, Schaf, Hirsch, Reh, Hase, Kaninchen und Ente (auch Organe wie Herz, Leber und Lunge sowie Knochen, Gelenke und Zunge)
  • Kartoffeln, Reis oder Nudeln in sehr geringen Mengen (dienen als satt-macher)
  • Rohes, geriebenes oder geschnittenes Gemüse (Mineralien und Vitamine)
All diese Fleischsorten und die oben erwähnten Gemüsesorten kann man je nach Geschmack mischen und variieren, um dem Hund auch Abwechslung zu bieten. Jedoch muss man bei der Ernährungsumstellung, beispielsweise von Dosenfutter auf selbstgemachtes Futter, etwas aufpassen und vorsichtig vorgehen. Leichte Durchfälle sind jedoch zu Beginn der Umstellung völlig normal und kein Grund zur Sorge.

Nahrungsergänzung für den Hund.

Ja, auch Hunde brauchen ab und zu zusätzlich noch ein paar mehr Nährstoffe, die sie über normales Futter nicht erhalten. Schließlich wollen wir, dass der Hund lange fit und gesund ist. Als Nahrungsergänzung für Hunde eignen sich zum Beispiel Lachsöl, als Omega-3-Fettsäurenqeulle, Muschelkalk, für die Gelenke, und Kieselerde oder Leinöl für schöne Krallen und glänzendes Fell. Als getreidefreie Möglichkeit bietet sich beispielweise Applaws Hundefutter als Tiernahrung an.
Erstellt am: 2014.12.13
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