Grausamer Hundehandel in Thailand

Ein Tierquäler muss derzeit lediglich 25 Euro bezahlen

Riesige Verbrecherbanden in Thailand tun den hierzulande geliebten Vierbeinern Dinge an, die kaum in Worte zu fassen sind. Tierschützer fanden in einem Dschungel im Norden Thailands hunderte von gequälten Hunden. Eingepfercht in engen Käfigen, heulend vor Schmerzen und Hunger. In unmenschlicher Hitze liegen sie dort, wartend auf ihren Tod.

Und so läuft das schreckliche Geschäft:

  • Diebe rauben die Hunde entweder direkt von ihren Besitzern oder fangen herrenlose Tiere auf der Straße ein.

  • Sie binden die Tiere an Seile und zerren die Beute hinter ihren Motorrädern her.

  • Für wenig Geld verkaufen sie die Tiere anschließend an Schmugglerbanden.

  • Die Hunde werden in kleine Metallkäfige gepresst auf Lkw verladen und Hunderte Kilometer bis in den Dschungel an der Grenze zu Laos gebracht.

  • Hunderte von Tiere sterben schon während des Transports. Auf die Hunde, die im Dschungel ankommen, wartet ein noch grausamer Tod: Um ihr Fell zu lockern, werden sie mit Metallrohren geschlagen und danach in kochendes Wasser getaucht. Schließlich ziehen die Tierquäler den Hunden das Fell ab – einigen Tieren bei lebendigem Leibe.

  • Während die Hunde früher oft lebendig über den Mekong geschmuggelt wurden, haben die Banden ihr Vorgehen mittlerweile geändert. Sie töten die Tiere noch in Thailand und bringen das Fleisch in Eisblöcken über die Grenze.
  • Die Schmugglerbanden sind skrupellos, weil es für sie um eine Menge geht. Genau genommen um 25 Millionen Euro, denn alleine in Vietnam werden pro Jahr an die 5 Tausend Hunde gegessen. Außerdem fallen die Strafen für Tierquälerei sehr gering aus, denn ein Tierquäler muss derzeit lediglich 25 Euro bezahlen.

    Erstellt am: 2015.05.28
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